Toni Nöllke ist Kinderschützenkönig 2022

Nach 3 Jahren Coronapause konnten wir am 19.09. wieder Kinderschützenfest feiern. Trotz des wechselhaften „Aprilwetter“ im September fand der Festzug mit dem amtierenden Kinderschützenpaar Paul Simon und Marie Schubert, ihrem Hofstaat und dem Kinderschützenvorstand „im Trockenen“ statt.

In der Schützenhalle gab es dann Kaffee, Kuchen und Waffeln für die Senioren, die Kinder konnten sich in der Hüpfburg oder bei verschiedenen Spielen austoben. Zudem wurden Bastelangebote und ein Kinderschminken angeboten.

Im Laufe des Nachmittags wurden dann in einer Regenpause die Kartoffeln aus dem Feuer geholt. Nach dem Kartoffelessen fand der Königstanz von Paul und Marie mit ihrem Hofstaat und den Offizieren statt.

Die nächste Regenpause wurde dann zur Durchführung des Vogelschießens genutzt, Toni Nöllke setzte sich nach einer guten Stunde gegen seine Mitbewerber durch. Zur Königin nahm er Lina Hoffmann.

Im Anschluss an die Proklamation gab es den Kindertanz, das neue Königspaar Toni und Lina warfen fleißig die „Klümpchen“.

Anschließend klang das Fest mit Pommes, Wurst, Chicken Nuggets und kalten Getränken für Groß und Klein gemütlich aus.

Schnell und durstig

unterwegs bei bestem Wanderwetter

Anfang September machten sich 9 Wanderfreunde auf, um die Wandernadel Assinghausen EXTREM zu laufen.
Michael aus Brilon mit seinen Freunden Kari und Sören, Julia und Daniel aus Sundern sowie Martine aus Holland hatten sich angemeldet. Ebenso die Asker Thorsten und Florian.

Nach der Begrüßung um 06:00 Uhr am Grimmedenkmal ging es los. Erstes Ziel war der Eiskeller im Unterdorf, der auch von Innen besichtigt werden konnte.
Dann wurde die große Runde im Uhrzeigersinn unter die Wanderschuhe genommen.
Über den Panoramaweg mit der Stempelstelle am Wasserbehälter ging es runter ins Negertal und von dort aus hoch zum Ohlenkopf. Um 08:30 Uhr war der erste große Brocken geschafft! Am Gipfelkreuz auf 729 m Höhe gab es zur Belohnung den ersten Gipfelschnaps. Natürlich „Asker Speichertropfen“.
Trotz des flüssigen Brennstoffs wurde uns recht schnell kühl. Zudem war es windig geworden und der Gipfelbereich war noch abgeschattet. Die Pause viel daher kurz aus und wir machten uns auf den Weg ins Ruhrtal. Ab dort stand uns der sehr steile Weg auf den Olsberg, den zweiten dicken Brocken, bevor. Über den Kneipp- bzw. Klippenweg von 360m auf wieder über 700m – der zweite Gipfelschnaps war mehr als verdient J
Nach dem Abstieg ins Medebachtal trafen wir gegen 12:25 Uhr am Infocenter Bruchhauser Steine ein.
Dort warteten Alica und Lara bereits mit frisch geschmierten Brötchen. Gut gekühlte Getränke und Kuchen gab es vom Infocenter. Vielen Dank für den leckeren spendierten Kuchen!
Nach der Pause wurde zum Gipfelsturm auf den gut besuchten Feldstein geblasen. Dort angekommen konnte der Rundumblick auf die umliegenden Berge genossen werden. Am Fuß des Feldsteins gab es zudem eine kleine Exkursion in die Siedlungsgeschichte der Steine.

Jetzt lagen die drei steilsten Anstiege hinter uns. Vom Panoramaplatz wanderten wir schnell den stetig ansteigenden Weg zum Richtplatz und weiter zum Langenberg. Am Gipfelkreuz des höchsten Berges unseres Bundeslandes war natürlich wieder ein Gipfelschnaps fällig.
Aus 843m Höhe dauerte es nicht lange, bis wir über die Hochheide den 840m hohen Clemensberg erreichten. Dort wurde der letzte Tropfen Speichertropfen aus der Flasche gegossen.
An jedem folgenden Wanderziel mit Gipfelkreuz (und auch Zielen ohne Gipfel aber mit Kreuz) wurde die unzureichende Mitnahme von Gipfelschnaps kritisiert und Wiedergutmachung beim Abschluss in Assinghausen gefordert!

Bis dahin mussten wir „nur noch“ die 440 Höhenmeter und etwa 10km bis ins Dorf absteigen.
Auf dem Weg drückten wir die Stempel vom Ochsenkreuz („Kein Gipfelschnaps!“), Strüker Stein („Wieder kein Gipfelschnaps!!“), Grabeskapelle („Hier gibt´s sogar 3 Kreuze!!!“), Schirmbergkreuz (Ihr wisst schon :-/) und Küsterland („Schon wieder ein Kreuz ohne Schnaps!“) ins unsere Wanderpässe.

Den eingeforderten Schnaps gab es dann nach Ankunft um 19:10 Uhr im Gasthof zur Höhe auf Kosten des Hauses. Dafür und für das leckere Essen nochmal herzlichen Dank an Jutta, die dieses mal leider nicht selbst mitwandern konnte.

Nach gut 11 Stunden reiner Gehzeit, knapp 45km und 1600 Höhenmetern waren alle 12 Wanderziele der Wandernadel Assinghausen im Wanderpass abgestempelt.
Beim Abschluss im Gasthof zur Höhe erhielten die stolzen Wanderer ihre Urkunden und natürlich die Goldene Wandernadel mit dem roten Schriftzug „EXTREM“!

Die Teilnehmer dieses Jahres waren sehr schnell und sehr durstig! Gemeinsam hatten wir viel Spaß, gute Gespräche und schöne Erlebnisse.
Fotos haben wir im Anschluss in einer WhatsApp-Gruppe ausgetauscht.
Name der Gruppe: „Schnell und durstig“ 🙂

Die Fotos können in der Bildergalerie angeschaut werden.

Schlüsselbund gefunden

Im Dorf wurde ein Schlüsselbund gefunden. Der Verlierer kommt wahrscheinlich aus Essen.
Er kann sich mit Ortsvorsteher Hanfland in Verbindung setzen.