Jahresrückblick

Jahresrückblick – Ein Dank von Herzen

Mein erstes Jahr als Ortsvorsteherin von Assinghausen liegt hinter mir – ein Jahr, das für mich ganz besonders war.

Gemeinsam haben wir in diesem Jahr wieder viel bewegt. Wir konnten das neue Spielschiff auf dem Sportplatz feierlich einweihen und damit einen wunderbaren Ort für unsere Kinder schaffen.

Wir haben Gerd Guntermann als 2. Vorsitzenden aus dem Dorfgemeinschaftsverein verabschiedet. Gerd hat mit seinem Engagement den Verein über viele Jahre geprägt. Nicht weniger engagiert ist sein Nachfolger Sebastian Middel. Danke schon mal für die gute Zusammenarbeit.

Der Dorfhelfertag am 5. April war ein voller Erfolg mit einer tollen Beteiligung – ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt in unserem Dorf. Auch das Osterfeuer konnte dank spontaner Unterstützung auf der Wiese bei Tim Ratz stattfinden. Im nächsten Jahr können wir hoffentlich wieder am trationellen Platz das Feuer entzünden.

Am 10. Mai besuchte uns ein Team des WDR für die Lokalzeit-Dorfgeschichten. Menschen aller Generationen waren Teil dieses Beitrags und gemeinsam konnten wir einmal mehr zeigen, was unser Dorf – neben der Rose – so besonders macht: eine starke und lebendige Dorfgemeinschaft.

Zum 25-jährigen Jubiläum unseres Rosenvereins durften wir zudem wieder ein beeindruckendes Rosenfest feiern. Mit zahlreichen Highlights und tausenden Besucherinnen und Besuchern wurde es einmal mehr zu einem Aushängeschild für Assinghausen.

Ebenso unser internationales Schützenfest: Beeindruckende brasilianische Tänzerinnen sowie unsere Königinnen Iris aus Brasilien und Lies aus Belgien – ein starkes Zeichen für Offenheit und Gemeinschaft.

Kinderschützenfest mit unserem Königspaar Lina und Laurenz und das Kartoffelbraten der Senioren ergänzten sich perfekt und machten den Nachmittag zu einem besonderen Gemeinschaftserlebnis.

Am Volkstrauertag haben wir der Toten gedacht und am Kriegerdenkmal innegehalten. Ich bedanke mich ihm Namen der Dorfgemeinschaft bei unserer Feuerwehr — Ihr sorgt für unsere Sicherheit!

Der Martinsumzug konnte nicht mehr vom Kindergarten ausgerichtet werden. Ein herzliches Dankeschön geht hier an Moni Guntermann und ihr großartiges Team. Schön, das ihr diese Tradition durch Euer Engagement aufrecht
erhalten habt.

Unser kleiner Weihnachtsmarkt — er bot wieder einen stimmungsvollen Abschluss des Jahres am 29. November. Danke an alle Besucher, Aussteller und Helfer, insbesondere an unsere JU. Der Erlös wird zunächst auf dem Dorfgemeinschaftskonto geparkt.

Dann waren da noch die Kommunalwahlen: Für mich persönlich begann das Jahr mit einem intensiven Wahlkampf und endete mit großer Dankbarkeit. Dass ich dabei die meisten Stimmen aller Kandidatinnen und Kandidaten im gesamten Stadtgebiet erhalten habe, erfüllt mich mit Stolz.

Dieses Vertrauen motiviert mich jeden Tag aufs Neue – danke für Eure Unterstützung!

Ich werde auch weiterhin mit Freude Eure Ortsvorsteherin sein, Eure Interessen gegenüber der Ver-
waltung vertreten, Kontakte über die Dorfgrenzen hinaus pflegen und mich ebenso um die kleinen
Dinge kümmern.

Das war 2025. Gehen wir optimistisch und mutig ins neue Jahr. Besinnen wir uns auf unsere Stärken, dann werden wir wieder gemeinsam alle Herausforderungen meistern.

Eure Ortsvorsteherin
Sabine Menke

WP-Artikel – Gespräch mit Ingo und Sabine

Assinghausen. Nicht nur im Ortskern von Olsberg tun sich spannende Dinge: In den Dörfern rund um die Stadt, den Ortsteilen, spielt sich lebendige Gemeinschaft, kreatives Zusammenarbeiten und intensiver Zusammenhalt ab. Darum nimmt die WP die Dörfer in den Blick und lässt die Ortsvorsteher zu Wort kommen – mit einem Blick nicht nur zurück, sondern auch auf zukünftige Pläne. Im Gespräch: Sabine Menke, Ortsvorsteherin von Assinghausen und Nachfolgerin von Ingo Hanfland. Gemeinsam schauen sie auf das Dorf.

Auf was sind Sie als Ortsvorsteherin besonders stolz?

Sabine Menke: In Hanflands Zeit als Ortsvorsteher wurde der Dorfgemeinschaftsvereins „Wir in Assinghausen“ ins Leben gerufen. Im letzten Jahr wurde die WhatsApp-Gruppe „Asker Infos“ aufgebaut. Mittlerweile informieren sich 344 Mitglieder über Neuigkeiten und Wissenswertes im Dorf.

Ingo Hanfland: Wirtschaftlich hat Assinghausen ebenfalls eine starke Basis. Die ortsansässigen Unternehmen bieten über 300 Arbeitsplätze, darunter Klüppel Bedachungen, Stahl- und Anlagebau Essfeld, Schwingtechnik Friedrich, Fenster- und Türenbau Carls-Aue sowie die flächenmäßig größte Firma Pieper-Holz mit 220.000 Quadratmetern. Die Weiterentwicklung des Gewerbegebiets bleibt eine wichtige Aufgabe für die Zukunft.

Welche Projekte wurden umgesetzt ?

Ingo Hanfland: Ein besonderes Besuchermagnet wurde mit der Realisierung des spirituellen Begegnungsortes „Rosen-Rosenkranz“ am Küsterland geschaffen, der durch LEADER-Fördermittel finanziert wurde. Das Leben und Werk des renommierten Heimatdichters Friedrich Wilhelm Grimme wurde vor zwei Jahren in ein modernes Format überführt. Unser „Grimmemuseum“ wurde nach aktuellen pädagogischen und technologischen Konzepten neugestaltet. Im letzten Jahr haben wir „Reisen Speicher“ instand setzen können. Der Zehntspeicher ist das älteste Gebäude in der Stadt Olsberg aus dem Jahr 1556.

Sabine Menke: Auf das Konto von Ingo Hanfland geht auch die Entwicklung der „Asker Wandernadel“. Wer sich Ziele rund um Assinghausen erwandert und dabei fleißig Stempel sammelt, wird mit einer Wandernadel belohnt. Einmal im Jahr geht es auf die 42 km lange Runde an einem Tag zur „Wandernadel extrem“. 12 Stunden wandern und ein paar Blasen werden mit einer besonderen Wandernadel in Gold ausgezeichnet.

Ingo Hanfland: Ein weiteres Großprojekt war die Umsetzung unserer „Fahrzeuggarage“. Wir verfügen in Assinghausen über einen eigenen „Bauhof“, dessen Gerätschaften dringend einen Unterstand benötigten. Mit Hilfe zahlreicher Sponsoren und allen Vereinen im Ort, die fleißig beim Aufbau dabei waren, ist eine Garage von 10 m Länge entstanden. Hier findet unser „Rudi“ der rote Dorftrecker und allerlei andere Gerätschaften einen trockenen Unterstand.

Sabine Menke: Endlich wurde noch im Dezember des letzten Jahres ein Spielgerät für unsere Kinder am Sportplatz aufgestellt. Es fehlen noch der Fallschutz und ein Zaun, dann können wir unsere „Arche Noah“ endlich einweihen. Über Jahrzehnte konnte das Ausstellungsgelände der Firma Pieper-Holz als Spielplatz genutzt werden. Aufgrund einer Umstrukturierung ist dieser beliebte Treffpunkt weggefallen. Mit der „Arche Noah“ am Sportplatz haben wir einen neuen Treffpunkt geschaffen, der fußläufig und sicher für alle Kinder zu erreichen ist.

Welche Veranstaltungen liefen besonders gut und warum?

Ingo Hanfland: Im letzten Jahr konnten wir endlich wieder unseren Asker Snootgang durchführen. Die südlichen Grenzen unserer Gemarkung zu Wulmeringhausen, Wiemeringhausen und Bruchhausen wurden kontrolliert und mit den Nachbarn an den Grenzen der ein oder andere Schnaps ausgetauscht. Die Karnevalsveranstaltung erfreute sich in diesem Jahr wieder mal großer Beliebtheit und war mit der Übergabe des Präsidentenamtes von Hubert Kracht an Pascal Körner von einem gelungenen Generationenwechsel geprägt.

Sabine Menke: In diesem Jahr feiern wir vom 27. Juli bis 29. Juli 2025 Schützenfest. Der Schützenverein St. Liborius Schützenbruderschaft Assinghausen hat in den letzten Jahren viel investiert. Besonders hervorzuheben ist das neue Toilettenhaus an der Vogelstange. Die Theke in der Schützenhalle wurde modernisiert und mit digitalen Bildschirmen modern ausgestattet.

Welche wichtigen Ereignisse, Termine und Entscheidungen stehen in diesem Jahr an?

Sabine Menke: Alle zwei Jahre findet unser Rosenfest statt. Zum 25. Jubiläum des Rosenvereins lautet das Motto in diesem Jahr „Rose trifft Silber“. Bis zu 5000 Besucher finden am 12. Und 13. Juli den Weg nach Assinghausen und lassen sich von dem Duft der Rose verzaubern. Das ist immer sehr herausfordernd für den Rosenverein. Aber dank unserer guten Dorfgemeinschaft sind alle Vereine mit dabei, unseren Gästen ein unvergessliches Wochenende zu bereiten und das Dorf bestmöglich zu präsentieren. Am 29. März veranstaltet unsere JU wieder die beliebte Froschdisco. Seit fast zwei Jahrzehnten kommen über 300 junge Leute in unsere Schützenhalle, um zu feiern und zu tanzen.

Welche Themen sind in diesem Jahr entscheidend?

Ingo Hanfland: Auf einigen der freien Bauflächen am „Strüker Weg“ sind neue Wohnhäuser entstanden, ebenso ein Mehrfamilienhaus mit sechs Wohnungen auf dem Gelände der „Alten Schule“. Wir freuen uns sehr, dass wir hier vor allem neue Bürgerinnen und Bürger willkommen heißen dürfen, die nicht aus Assinghausen stammen. Wir hoffen, dass noch weitere junge Familien auf den restlichen Bauflächen bei uns eine Heimat finden werden.

Sabine Menke: Weiterhin für unsere Gäste ein gastronomisches Angebot zur Verfügung stellen zu können, bleibt eine große Herausforderung. Zwar gibt es weiterhin zwei Kneipen, jedoch mit eingeschränkten Öffnungszeiten. Der Gasthof Kettler musste auf „Bed and Breakfast“ umstellen, wodurch das gastronomische Angebot für Gäste eingeschränkt wurde. Im Gasthof „Zur Höhe“ können sich die Gäste am Wochenende am leckeren Kuchen erfreuen. Besonders stolz ist das Dorf auf den einzigen Lebensmittelladen im gesamten Stadtgebiet. „Birkis“ ist insbesondere für unsere älteren Bewohner essenziell wichtig, ein wichtiger Treffpunkt zum Klönen, gerade in Zeiten wo das Thema Einsamkeit immer präsenter wird und natürlich als Nahversorger vor Ort. Hier sehe ich für mich als Ortsvorsteherin eine große Aufgabe für die Zukunft. Synergien müssen gebündelt werden, auch über Ortsgrenzen hinaus. Eine große Herausforderung bleibt die Lärmbelästigung an der B 480. Trotz intensiver Bemühungen konnte bisher keine Lösung durchgesetzt werden. Im Sommer wird die Fahrbahndecke erneuert, teils unter Vollsperrung, doch Querungshilfen oder Fahrbahnverengungen konnten bislang nicht realisiert werden. Ich werde weiter mit den Anwohnern für eine Verbesserung der Situation kämpfen.

Was erhoffen Sie sich vom Jahr 2025 für sich und Ihre Mitbürger ?

Sabine Menke: Als Ortsvorsteherin sehe ich meine Aufgabe vor allem darin, als Bindeglied zwischen Verwaltung und Bürgern zu fungieren und das ehrenamtliche Engagement zu stärken und zu unterstützen. Ich möchte den Generationenwechsel in den Vereinen und Gruppen aktiv unterstützen und Menschen für das Ehrenamt begeistern. Besonders stolz bin ich auf den zweiten Weihnachtsmarkt, der erneut ein voller Erfolg war. Solche Abende zeigen, was Dorfleben bedeutet: Miteinander – Füreinander da sein! Diesen Gemeinschaftssinn möchte ich auch in Zukunft bewahren und weiterführen.

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