Einweihung Spielschiff

Überall spürt man die lebendige Dorfgemeinschaft

Von neuen Spielplätzen über bunte Feste bis hin zu zukunftsweisenden Projekten: Unser Dorf zeigt, wie Gemeinschaft gelebt wird und Traditionen auch in modernen Zeiten weiterbestehen.

Assinghausen im Wandel: Gemeinsam viel bewegt

Das vergangene Jahr in Assinghausen war geprägt von Energie, Engagement und Gemeinschaft – ein Dorf, das zusammenhält und Dinge bewegt. Kinder, die fröhlich auf dem neuen Spielschiff toben und Vereine, die Feste für Jung und Alt gestalten: Überall spürt man die lebendige Dorfgemeinschaft, die unser Assinghausen so besonders macht.
Gemeinschaft, die begeistert

Ein besonderer Moment war die feierliche Einweihung des neuen Spielschiffs auf dem Sportplatz – ein wunderbarer Ort für unsere Kinder. Der Dorfhelfertag am 5. April war ein voller Erfolg und ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt im Dorf. Auch das Osterfeuer konnte dank spontaner Unterstützung stattfinden und kann in diesem Jahr wieder am traditionellen Platz entzündet. Dank eines engagierten Teams konnte zudem der Martinsumzug durchgeführt werden – allen Beteiligten gilt ein großer Dank.

Ein weiteres Highlight war der Besuch eines WDR-Teams für die „Lokalzeit-Dorfgeschichten“ am 10. Mai. Menschen aller Generationen haben mitgewirkt und einmal mehr gezeigt, was unser Dorf – neben der Rose – so besonders macht: eine lebendige, starke Gemeinschaft.

Zum 25-jährigen Jubiläum unseres Rosenvereins durften wir erneut ein beeindruckendes Rosenfest feiern. Mit tausenden Besucherinnen und Besuchern war es ein echtes Aushängeschild für Assinghausen. Umso bedauerlicher ist, dass der Verein künftig kein Rosenfest mehr veranstalten wird: Nachwuchs fehlt, und der enorme organisatorische Aufwand ist auf Dauer nicht zu leisten. Aber Assinghausen wäre nicht Assinghausen, wenn wir hier nicht neue Wege finden würden. Welche Form dies künftig annimmt, wird sich zeigen.

Auch unser internationales Schützenfest war ein starkes Zeichen für Offenheit und Gemeinschaft. Brasilianische Tänzerinnen sowie unsere Königinnen Iris aus Brasilien und Lies aus Belgien bereicherten das Fest. Das Kinderschützenfest im September mit unserem Königspaar Lina und Laurenz, verbunden mit dem Kartoffelbraten der Senioren, wurde zu einem gelungenen, generationenübergreifenden Erlebnis.

Unser kleiner Weihnachtsmarkt am 29. November bildete mit zahlreichen Besuchern einen stimmungsvollen Abschluss des Jahres.

Verkehr, Infrastruktur: Kleine Erfolge, große Wirkung

Die B480 wurde im Sommer zeitweise unter Vollsperrung saniert. Besonders erfreulich ist, dass endlich die lange ersehnte 30-Zone in der Ortsdurchfahrt umgesetzt wurde – ein gutes Beispiel dafür, dass berechtigte Anliegen der Bürgerschaft nach langem Ringen Gehör finden.

Traditionen bewahren – Ehrenamt stärken

Herausforderungen gab es besonders bei Genehmigungen für Straßenumzüge, Osterfeuer und den Martinsumzug. Die bürokratischen Auflagen belasten das Ehrenamt stark. Positiv ist, dass sich bereits einiges bewegt hat – dafür danke ich der Stadt ausdrücklich. Damit Brauchtum und Ehrenamt auch in Zukunft eine starke Basis haben, müssen Genehmigungen und Fördertöpfe praktikabler gestaltet und bürokratische Hürden weiter abgebaut werden. Nur so kann unser aktives Vereinsleben lebendig bleiben – und den Menschen wieder Luft zum Atmen geben.

Zukunft gestalten: Vereine, Nahversorger, digitales Dorfleben

Ein wichtiges, zukunftsweisendes Projekt ist der geplante Anbau des Speisesaals durch den Schützenverein. Dieses Vorhaben wird viel Einsatz und Engagement erfordern, ist jedoch eine bedeutende Investition in die Zukunft unseres Dorfes und des Vereinslebens. Solche Projekte lassen sich nur gemeinsam mit den zuständigen Behörden umsetzen – dafür benötigen wir eine verlässliche und zeitnahe Unterstützung, um die nächsten Schritte konstruktiv anzugehen.
Unser Nahversorger „Birkhölzer“ ist das Herzstück des Dorflebens. Hier wird ein Nachfolger gesucht, damit dieser wichtige Treffpunkt erhalten bleibt. Ebenso müssen unsere Kneippen aktiv unterstützt werden, damit diese wertvolle Tradition nicht verloren geht. Wenn wir solche Strukturen nicht pflegen, droht unser Dorf zu einem reinen Schlafdorf zu werden.

Ein großes Projekt für mich wird in diesem Jahr die Neugestaltung unserer Dorf-Internetseite sein. Ziel ist es, Assinghausen digital als lebendige, historische Heimat erlebbar zu machen, Informationen, Veranstaltungen und das Vereinsleben – in Verbindung mit unserer WhatsApp-Gruppe und den sozialen Medien – sichtbar zu machen und den Austausch im Dorf zu fördern. Die neue, benutzerfreundliche Website soll in Verbindung mit QR-Codes unser Rosendorf, historische Gebäude und kulturelle Besonderheiten in den Mittelpunkt stellen und die Geschichte des Ortes auf moderne Weise erlebbar machen.

Ein Blick nach vorne: Gemeinsam Verantwortung übernehmen

Es gibt noch viel zu tun – ein persönlicher Wunsch für das kommende Jahr ist vor allem Frieden: Mehr Harmonie untereinander, weniger Neid und mehr Respekt für das, was Menschen und Vereine tagtäglich leisten. Gleichzeitig möchte ich alle Einwohnerinnen und Einwohner ermutigen, sich einzubringen. Unsere Vereine und Traditionen können nur weiterleben, wenn sich Menschen finden, die Verantwortung übernehmen und mit anpacken.
Wir finden keine Nachfolge für den Kirchenvorstand. Ohne diesen wird es schwierig, wichtige Aufgaben und die Verwaltung des kirchlichen Vermögens weiterhin vor Ort zu sichern. Das sollte uns alle zum Mitmachen motivieren.
Als Ortsvorsteherin kann man nichts alleine bewältigen – das geht nur gemeinsam. Ich bin auf die Unterstützung, Ideen und das Engagement vieler angewiesen. Gemeinschaft lebt vom Mitmachen – nur so bleibt Assinghausen auch in Zukunft lebendig, stark und vielfältig.

Jahresrückblick

Jahresrückblick – Ein Dank von Herzen

Mein erstes Jahr als Ortsvorsteherin von Assinghausen liegt hinter mir – ein Jahr, das für mich ganz besonders war.

Gemeinsam haben wir in diesem Jahr wieder viel bewegt. Wir konnten das neue Spielschiff auf dem Sportplatz feierlich einweihen und damit einen wunderbaren Ort für unsere Kinder schaffen.

Wir haben Gerd Guntermann als 2. Vorsitzenden aus dem Dorfgemeinschaftsverein verabschiedet. Gerd hat mit seinem Engagement den Verein über viele Jahre geprägt. Nicht weniger engagiert ist sein Nachfolger Sebastian Middel. Danke schon mal für die gute Zusammenarbeit.

Der Dorfhelfertag am 5. April war ein voller Erfolg mit einer tollen Beteiligung – ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt in unserem Dorf. Auch das Osterfeuer konnte dank spontaner Unterstützung auf der Wiese bei Tim Ratz stattfinden. Im nächsten Jahr können wir hoffentlich wieder am trationellen Platz das Feuer entzünden.

Am 10. Mai besuchte uns ein Team des WDR für die Lokalzeit-Dorfgeschichten. Menschen aller Generationen waren Teil dieses Beitrags und gemeinsam konnten wir einmal mehr zeigen, was unser Dorf – neben der Rose – so besonders macht: eine starke und lebendige Dorfgemeinschaft.

Zum 25-jährigen Jubiläum unseres Rosenvereins durften wir zudem wieder ein beeindruckendes Rosenfest feiern. Mit zahlreichen Highlights und tausenden Besucherinnen und Besuchern wurde es einmal mehr zu einem Aushängeschild für Assinghausen.

Ebenso unser internationales Schützenfest: Beeindruckende brasilianische Tänzerinnen sowie unsere Königinnen Iris aus Brasilien und Lies aus Belgien – ein starkes Zeichen für Offenheit und Gemeinschaft.

Kinderschützenfest mit unserem Königspaar Lina und Laurenz und das Kartoffelbraten der Senioren ergänzten sich perfekt und machten den Nachmittag zu einem besonderen Gemeinschaftserlebnis.

Am Volkstrauertag haben wir der Toten gedacht und am Kriegerdenkmal innegehalten. Ich bedanke mich ihm Namen der Dorfgemeinschaft bei unserer Feuerwehr — Ihr sorgt für unsere Sicherheit!

Der Martinsumzug konnte nicht mehr vom Kindergarten ausgerichtet werden. Ein herzliches Dankeschön geht hier an Moni Guntermann und ihr großartiges Team. Schön, das ihr diese Tradition durch Euer Engagement aufrecht
erhalten habt.

Unser kleiner Weihnachtsmarkt — er bot wieder einen stimmungsvollen Abschluss des Jahres am 29. November. Danke an alle Besucher, Aussteller und Helfer, insbesondere an unsere JU. Der Erlös wird zunächst auf dem Dorfgemeinschaftskonto geparkt.

Dann waren da noch die Kommunalwahlen: Für mich persönlich begann das Jahr mit einem intensiven Wahlkampf und endete mit großer Dankbarkeit. Dass ich dabei die meisten Stimmen aller Kandidatinnen und Kandidaten im gesamten Stadtgebiet erhalten habe, erfüllt mich mit Stolz.

Dieses Vertrauen motiviert mich jeden Tag aufs Neue – danke für Eure Unterstützung!

Ich werde auch weiterhin mit Freude Eure Ortsvorsteherin sein, Eure Interessen gegenüber der Ver-
waltung vertreten, Kontakte über die Dorfgrenzen hinaus pflegen und mich ebenso um die kleinen
Dinge kümmern.

Das war 2025. Gehen wir optimistisch und mutig ins neue Jahr. Besinnen wir uns auf unsere Stärken, dann werden wir wieder gemeinsam alle Herausforderungen meistern.

Eure Ortsvorsteherin
Sabine Menke

Generalversammlung Sportverein

Am Freitag, 23. Januar 2026 findet um 19.30 Uhr die Generalversammlung des TuS Grün-Weiß Assinghausen im Gasthof zur Höhe statt.
Hierzu sind alle Vereinsmitglieder herzlich eingeladen.
Tagesordnung:
1. Begrüßung und Totengedenken
2. Protokollverlesung
3. Kassenbericht
4. Berichte der Sportwarte
5. Wahlen
6. Verschiedenes
Mit sportlichem Grüßen
Der Vorstand

Generalversammlung Rosenverein

Unsere diesjährige Generalversammlung findet statt am Donnerstag,
22.01.2026 um 19.00 Uhr. Der Veranstaltungsort wird kurzfristig noch bekannt gegeben.

Hierzu laden wir alle Mitglieder herzlich ein!

Tagesordnungspunkte:
1. Begrüßung
2. Verlesung Protokoll 2025
3. Kassenbericht
4. Wahlen
Judith Rosenkranz, Schriftführerin
Christina Middel, Kassiererin
5. Rückblick – Ausblick
6. Termine 2026 – Rosenfahrt
7. Verschiedenes

Über eine rege Beteiligung würden wir uns sehr freuen.
gez. der Vorstand