Eröffnung Grimme Museum mit Tagen der offenen Tür

Die Eröffnung unseres Grimme Museum feiern wir am nächsten Wochenende mit Tagen der offenen Tür.

Alle Interessierten sind am kommenden Wochenende eingeladen, das neue Museum in Augenschein zu nehmen.

Das Museum ist im Dorfgemeinschaftshaus „Alte Schule“ im Brunnenweg unterbracht. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten ist hier ein Kleinod entstanden. Die umfangreiche dorfeigene Sammlung wurde dafür komplett überarbeitet, die historischen Exponate durch eine multimediale Präsentation ergänzt.

Mit dem Grimme Museum erinnert der Grimmekreis Assinghausen und der Dorfgemeinschaftsverein „Wir in Assinghausen“ an den 1827 in Assinghausen geborenen Dichter Friedrich Wilhelm Grimme, der als Begründer der sauerländischen Mundartliteratur gilt. Initiator ist unser Ortsheimatpfleger Georg Stratmann, der schon seid Jahren mit viel Engagement dieses Projekt betreut.

Neben dem Einblick in Leben und Schaffen von Friedrich Wilhelm Grimme warten an beiden Tagen auf die Besucher Kaffee und Kuchen sowie Getränke.

Sagen wir es mit Friedrich Wilhelm Grimme

Liebe Asker,
ich darf gerade den Grimmekreis ein bisschen bei der Arbeit unterstützen und ich kann Euch berichten, da entsteht für unseren Ort was richtig Gutes ! Nach neuen, modernen pädagogischen Gesichtspunkten wurde u.a. unter der Leitung der Medien Transfer GmbH um Dr. Ulrich Hermanns aus Münster ein tolles Museumskonzept erarbeitet. Zur Zeit wird noch fleißig Korrektur gelesen und die restlichen Bilder ausgesucht.

Für die Finanzierung des Konzeptes konnte die NRW Stiftung mit 22.000,00 Euro und der Heimat Fonds mit 39.500,00 Euro gewonnen werden. Die restlichen 10 % der Kosten werden durch die Stadt getragen.

Hier ein paar Zeilen passend zum Weihnachtsfest, verfasst von unserem Heimatdichter:

Briefe an das Christkindlein

Hei! wie hat die kleine Welt
Vor dem hohen Weihnachtstage,
bis der Weihnachtsengel schellt,
ihre liebe Not und Plage!
Kopfzerbrechen mancherlei,
was man für Bescherung wolle,
die das Christkind bringen solle –
denn noch steht das Wünschen frei.
Brieflein werden fabriziert,
mit der Himmelpost spediert,
und wir wollen einmal sehn,
was doch all darin mag stehn.

Fritzchen schreibt an das Christkind.

Fritzchen, das noch klimperklein,
malt auf seinen Schieferstein
faustedicke Hahnenklauen.,
pudelnärrisch anzuschauen,
und die Bittschrift lehnt er dann
an die Fensterscheibe an,
dass das Christkind über Nacht,
wenn es einen Rundgang macht,
sich daraus studieren solle,
was der Fritz am liebsten wolle:
Meistenteils recht praktikabel,
große Stücke für den Schnabel,
aber auch ein Schaukelpferde,
drauf er Heißa! Hopla! fährt,
eine Peitsch, es zu regieren,
einen Wagen zum kutschieren
und ein Horn von gutem Ton –
fertig ist die Postillon.
Da die anderen Kinder lachen,
sagt der Vater: „Lasst ihn machen!
Lesen kann das Christkindlein
Deutsch, Hebräisch und Latein,
Hahnenklauen und Fraktur –
darum lasst das Bürschelein nur.
Fritzchen! musst nur immer, immer
artig sein, und nimmer, nimmer
wieder ungebärdig schrei´n
oder eigensinnig sein:.
Dann – sollst sehn – erfüllen sich
Deine Wünsche sicherlich.“

Leader-Projekte starten in die nächste Phase

Liebe Asker. Mit dem Rosen-Rosenkranz haben wir ein tolles Leader-Projekt umsetzten können. Sicherlich war das auch mit einer Menge Arbeit und viel Ärger verbunden, zumindest was den Verwaltungsaufwand anging.
Trotzdem möchte ich Euch ermuntern, hier wieder Eure Vorschläge und Ideen einzubringen.

Der Appell geht ausdrücklich auch an unser Jugendlichen. Ihr seid gefragt !!

Im Rahmen von IKEK wurden von uns in einem Workshop schon einige Handlungsfelder für Assinghausen gemeinsam erarbeitet. Ich habe bei der Durchsicht festgestellt, das wir diese zu einen sehr großen Teil schon abarbeiten konnten.
Wir haben fast keinen Leerstand an Gebäuden, das Dorfgemeinschaftshaus bekommt jetzt gerade sein Grimmemuseum und die Räume sind von uns allen zu nutzen, Ladeinfrastruktur für E-Bikes sind aufgebaut und kostenloses WiFi läuft, barrierefreie Bordsteine sind vielerorts gebaut worden. Zumindest haben wir ab und an eine Geschwindigkeitsmessanlage im Ort. Dank an Thomas, durch seinen Lieferservice können auch „bewegungseingeschränkte“ Mitbürger und Senioren mit dem täglichen Bedarf beliefert werden.
An dem weiteren großen Ziel, der Schaffung eines zentralen Info- und Anlaufpunktes für Touristen in Assinghausen arbeiten wir.

Was fehlt uns noch ? Was wünschen wir uns für die Zukunft unseres wunderbaren Ortes ?

Nachfolgend die Termine und Ansprechpartner für weitere Veranstaltungen:
Zur gemeinsamen Bearbeitung des Projektfahrplans für die Förderphase 2023 bis 2027 findet zunächst ein öffentlicher Online-Workshop am Freitag, 10. Dezember von 18.30 bis 20 Uhr statt. Alle Interessierten werden gebeten, sich entweder über die unten stehende Adresse des Regionalmanagements formlos anzumelden oder am 10. Dezember ab 18.30 Uhr direkt den Zoom-Einladungslink zu benutzen, der auf der Webseite www.leader-hochsauerland.de in dem neu geschaffenen Bereich Neubewerbung 2023 bis 2027 veröffentlicht ist. Ein weiterer öffentlicher Workshop zur Leader-Bewerbung folgt im Januar 2022, um insbesondere die Ideen von jungen Leuten für die Entwicklung ihrer Region zu diskutieren. Darüber hinaus können alle interessierten Bürgerinnen und Bürger über die digitale Plattform der Leader-Region Hochsauerland (https://www.leader-hochsauerland.de/neubewerbung) ihre Projektideen und weiteren Hinweise einreichen und die neue regionale Entwicklungsstrategie mitgestalten. Das Forum zur Bürgerbeteiligung wird ab 11. Dezember freigeschaltet.„Für unser gemeinsames Ziel, wieder Leader-Region zu werden, sind Ihre Ideen und Anregung besonders wichtig! Sie haben nun die Chance eigene Projektideen einzubringen und bei einer erfolgreichen Bewerbung steht ein Förderbudget von etwa 2,7 Millionen Euro für die Region zur Verfügung“ appelliert Thomas Grosche an alle interessierten Mitstreiterinnen und Mitstreiter in der Leader-Region Hochsauerland.

Weitere Infos bei Ikenmeyer und Christoph Hammerschmidt vom Regionalmanagement, 02982 – 908417, E-Mail: info@leader-hochsauerland.de
oder an sabine@assinghausen.de

Abfallkalender erstmals nur digital

Der Abfallkalender der Stadt Olsberg für 2022 steht erstmals nur in digitaler Form zur Verfügung. Alle Termine ab dem 1. Januar sind in diesem Kalender vermerkt. Der Kalender wird auf der Homepage der Stadt Olsberg auf www.olsberg.de hinterlegt.

Durch Aufrufen des Kalenders erscheint eine Eingabemaske, auf der die Bürgerinnen und Bürger ihre Straße und Hausnummer eingeben. Es werden sämtliche Abfuhrtermine für die eigene Anschrift vermerkt. Es besteht die Möglichkeit, den Kalender auszudrucken oder die Abfuhrdaten auf ein Smartphone zu laden. Zusätzlich ist eine Erinnerung an die anstehenden Abfuhrtermine per E-Mail möglich.

Wer keinen PC oder kein Smartphone besitzt, kann eine Druckversion bei seinem Ortsvorsteher oder bei Sabine Menke oder im Bürgerservice erhalten.