Folgende Termine stehen im Januar 2026 an:

9. Januar – Jahreshauptversammlung der JU
17. Januar – Jahreshauptversammlung der Feuerwehr, 19.30 Uhr, Gerätehaus Assinghausen
22. Januar – Jahreshauptversammlung Rosenverein
23. Januar – Jahreshauptversammlung des Sportvereins
24. Januar – Generalversammlung des Schützenvereins, 19.00 Uhr, Schützenhalle

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr

Die Löschgruppe Assinghausen lädt alle Feuerwehrkameraden am

Samstag, den 17. Januar um 19.30 Uhr
ins Gerätehaus Assinghausen
einladen.

Es stehen folgende Tagesordnungspunkte auf dem Programm:

1. Begrüßung der Anwesenden und Totengedenken
2. Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung
3. Geschäftsbericht
4. Entlastung des Vorstandes
5. Wahl eines neuen Kassenprüfers
6. Bericht der Jugendfeuerwehr
7. Jahresbericht durch den Löschgruppenführer
8. Bericht der Wehrführung
9. Beförderungen
10. Verschiedenes

Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten.

Mit kameradschaftlichem Gruss,

Die Löschgruppenführung

WP-Artikel – Gespräch mit Ingo und Sabine

Assinghausen. Nicht nur im Ortskern von Olsberg tun sich spannende Dinge: In den Dörfern rund um die Stadt, den Ortsteilen, spielt sich lebendige Gemeinschaft, kreatives Zusammenarbeiten und intensiver Zusammenhalt ab. Darum nimmt die WP die Dörfer in den Blick und lässt die Ortsvorsteher zu Wort kommen – mit einem Blick nicht nur zurück, sondern auch auf zukünftige Pläne. Im Gespräch: Sabine Menke, Ortsvorsteherin von Assinghausen und Nachfolgerin von Ingo Hanfland. Gemeinsam schauen sie auf das Dorf.

Auf was sind Sie als Ortsvorsteherin besonders stolz?

Sabine Menke: In Hanflands Zeit als Ortsvorsteher wurde der Dorfgemeinschaftsvereins „Wir in Assinghausen“ ins Leben gerufen. Im letzten Jahr wurde die WhatsApp-Gruppe „Asker Infos“ aufgebaut. Mittlerweile informieren sich 344 Mitglieder über Neuigkeiten und Wissenswertes im Dorf.

Ingo Hanfland: Wirtschaftlich hat Assinghausen ebenfalls eine starke Basis. Die ortsansässigen Unternehmen bieten über 300 Arbeitsplätze, darunter Klüppel Bedachungen, Stahl- und Anlagebau Essfeld, Schwingtechnik Friedrich, Fenster- und Türenbau Carls-Aue sowie die flächenmäßig größte Firma Pieper-Holz mit 220.000 Quadratmetern. Die Weiterentwicklung des Gewerbegebiets bleibt eine wichtige Aufgabe für die Zukunft.

Welche Projekte wurden umgesetzt ?

Ingo Hanfland: Ein besonderes Besuchermagnet wurde mit der Realisierung des spirituellen Begegnungsortes „Rosen-Rosenkranz“ am Küsterland geschaffen, der durch LEADER-Fördermittel finanziert wurde. Das Leben und Werk des renommierten Heimatdichters Friedrich Wilhelm Grimme wurde vor zwei Jahren in ein modernes Format überführt. Unser „Grimmemuseum“ wurde nach aktuellen pädagogischen und technologischen Konzepten neugestaltet. Im letzten Jahr haben wir „Reisen Speicher“ instand setzen können. Der Zehntspeicher ist das älteste Gebäude in der Stadt Olsberg aus dem Jahr 1556.

Sabine Menke: Auf das Konto von Ingo Hanfland geht auch die Entwicklung der „Asker Wandernadel“. Wer sich Ziele rund um Assinghausen erwandert und dabei fleißig Stempel sammelt, wird mit einer Wandernadel belohnt. Einmal im Jahr geht es auf die 42 km lange Runde an einem Tag zur „Wandernadel extrem“. 12 Stunden wandern und ein paar Blasen werden mit einer besonderen Wandernadel in Gold ausgezeichnet.

Ingo Hanfland: Ein weiteres Großprojekt war die Umsetzung unserer „Fahrzeuggarage“. Wir verfügen in Assinghausen über einen eigenen „Bauhof“, dessen Gerätschaften dringend einen Unterstand benötigten. Mit Hilfe zahlreicher Sponsoren und allen Vereinen im Ort, die fleißig beim Aufbau dabei waren, ist eine Garage von 10 m Länge entstanden. Hier findet unser „Rudi“ der rote Dorftrecker und allerlei andere Gerätschaften einen trockenen Unterstand.

Sabine Menke: Endlich wurde noch im Dezember des letzten Jahres ein Spielgerät für unsere Kinder am Sportplatz aufgestellt. Es fehlen noch der Fallschutz und ein Zaun, dann können wir unsere „Arche Noah“ endlich einweihen. Über Jahrzehnte konnte das Ausstellungsgelände der Firma Pieper-Holz als Spielplatz genutzt werden. Aufgrund einer Umstrukturierung ist dieser beliebte Treffpunkt weggefallen. Mit der „Arche Noah“ am Sportplatz haben wir einen neuen Treffpunkt geschaffen, der fußläufig und sicher für alle Kinder zu erreichen ist.

Welche Veranstaltungen liefen besonders gut und warum?

Ingo Hanfland: Im letzten Jahr konnten wir endlich wieder unseren Asker Snootgang durchführen. Die südlichen Grenzen unserer Gemarkung zu Wulmeringhausen, Wiemeringhausen und Bruchhausen wurden kontrolliert und mit den Nachbarn an den Grenzen der ein oder andere Schnaps ausgetauscht. Die Karnevalsveranstaltung erfreute sich in diesem Jahr wieder mal großer Beliebtheit und war mit der Übergabe des Präsidentenamtes von Hubert Kracht an Pascal Körner von einem gelungenen Generationenwechsel geprägt.

Sabine Menke: In diesem Jahr feiern wir vom 27. Juli bis 29. Juli 2025 Schützenfest. Der Schützenverein St. Liborius Schützenbruderschaft Assinghausen hat in den letzten Jahren viel investiert. Besonders hervorzuheben ist das neue Toilettenhaus an der Vogelstange. Die Theke in der Schützenhalle wurde modernisiert und mit digitalen Bildschirmen modern ausgestattet.

Welche wichtigen Ereignisse, Termine und Entscheidungen stehen in diesem Jahr an?

Sabine Menke: Alle zwei Jahre findet unser Rosenfest statt. Zum 25. Jubiläum des Rosenvereins lautet das Motto in diesem Jahr „Rose trifft Silber“. Bis zu 5000 Besucher finden am 12. Und 13. Juli den Weg nach Assinghausen und lassen sich von dem Duft der Rose verzaubern. Das ist immer sehr herausfordernd für den Rosenverein. Aber dank unserer guten Dorfgemeinschaft sind alle Vereine mit dabei, unseren Gästen ein unvergessliches Wochenende zu bereiten und das Dorf bestmöglich zu präsentieren. Am 29. März veranstaltet unsere JU wieder die beliebte Froschdisco. Seit fast zwei Jahrzehnten kommen über 300 junge Leute in unsere Schützenhalle, um zu feiern und zu tanzen.

Welche Themen sind in diesem Jahr entscheidend?

Ingo Hanfland: Auf einigen der freien Bauflächen am „Strüker Weg“ sind neue Wohnhäuser entstanden, ebenso ein Mehrfamilienhaus mit sechs Wohnungen auf dem Gelände der „Alten Schule“. Wir freuen uns sehr, dass wir hier vor allem neue Bürgerinnen und Bürger willkommen heißen dürfen, die nicht aus Assinghausen stammen. Wir hoffen, dass noch weitere junge Familien auf den restlichen Bauflächen bei uns eine Heimat finden werden.

Sabine Menke: Weiterhin für unsere Gäste ein gastronomisches Angebot zur Verfügung stellen zu können, bleibt eine große Herausforderung. Zwar gibt es weiterhin zwei Kneipen, jedoch mit eingeschränkten Öffnungszeiten. Der Gasthof Kettler musste auf „Bed and Breakfast“ umstellen, wodurch das gastronomische Angebot für Gäste eingeschränkt wurde. Im Gasthof „Zur Höhe“ können sich die Gäste am Wochenende am leckeren Kuchen erfreuen. Besonders stolz ist das Dorf auf den einzigen Lebensmittelladen im gesamten Stadtgebiet. „Birkis“ ist insbesondere für unsere älteren Bewohner essenziell wichtig, ein wichtiger Treffpunkt zum Klönen, gerade in Zeiten wo das Thema Einsamkeit immer präsenter wird und natürlich als Nahversorger vor Ort. Hier sehe ich für mich als Ortsvorsteherin eine große Aufgabe für die Zukunft. Synergien müssen gebündelt werden, auch über Ortsgrenzen hinaus. Eine große Herausforderung bleibt die Lärmbelästigung an der B 480. Trotz intensiver Bemühungen konnte bisher keine Lösung durchgesetzt werden. Im Sommer wird die Fahrbahndecke erneuert, teils unter Vollsperrung, doch Querungshilfen oder Fahrbahnverengungen konnten bislang nicht realisiert werden. Ich werde weiter mit den Anwohnern für eine Verbesserung der Situation kämpfen.

Was erhoffen Sie sich vom Jahr 2025 für sich und Ihre Mitbürger ?

Sabine Menke: Als Ortsvorsteherin sehe ich meine Aufgabe vor allem darin, als Bindeglied zwischen Verwaltung und Bürgern zu fungieren und das ehrenamtliche Engagement zu stärken und zu unterstützen. Ich möchte den Generationenwechsel in den Vereinen und Gruppen aktiv unterstützen und Menschen für das Ehrenamt begeistern. Besonders stolz bin ich auf den zweiten Weihnachtsmarkt, der erneut ein voller Erfolg war. Solche Abende zeigen, was Dorfleben bedeutet: Miteinander – Füreinander da sein! Diesen Gemeinschaftssinn möchte ich auch in Zukunft bewahren und weiterführen.

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Neuer Ortsvorsteher

Liebe Asker,

Ingo steht uns ab 01.01.2025 nicht mehr als Ortsvorsteher zur Verfügung.
Nach über 16 Jahren ist das nur verständlich, zumal er diese Aufgabe zum Wohl unseres Dorfes super gemacht hat.
Er war absolut engagiert und wir können uns nur alle für diesen Einsatz bedanken und den Hut ziehen !

Wie geht es weiter ?
Die CDU hat als stärkste Partei im Dorf das Vorschlagsrecht. Wir haben uns gemeinsam mit Ingo und dem Dorfgemeinschaftsverein schon mal ein paar Gedanken gemacht.
Die wichtigste Frage ist sicherlich, welche Aufgaben kommen auf einen Nachfolger zu ? Eine entsprechende Liste ist beigefügt.

Keiner muss Sorge haben, dieses Amt nicht ausfüllen zu können. Jeder kann dem Amt seine eigene „Handschrift“ geben.
Also keine Angst – zumal wir in Assinghausen eine starke Dorfgemeinschaft haben, die den „Neuen“ oder die „Neue“ dann tatkräftig unterstützen wird.
Jeder oder Jede kann den Mut haben, sich dieser Aufgabe zu stellen.
Der Ortsvorsteher, die Ortsvorsteherin bekommt gemäß § 5 der Entschädigungsverordnung NRW zurzeit eine Aufwandsentschädigung i.H.v. 260,10 Euro / Monat.

Der Ortsverband der CDU freut sich über Rückmeldungen und Ingo beantwortet gerne Fragen zu den Aufgaben.
Ruft uns an
Sabine 0151 57684059 oder Ingo 0160 94990513

Viele Grüße
Miguel Wahle und Sabine Menke

Grimme wird greifbar und lebendig

Es war sein Geburtsort Assinghausen, der in Friedrich Wilhelm Grimme das Fundament für seine Heimatdichtungen, Erzählungen und Lyrik legte. Dass diese Liebe keineswegs einseitig ist, zeigt die Bedeutung, die der Begründer der sauerländischen Mundartliteratur bis heute in Assinghausen genießt. Nun hat diese Wertschätzung einen neuen Ausdruck bekommen: Das neue Grimme-Museum im Dorfgemeinschaftshaus ist offiziell eröffnet.

Auf einer Fläche von 60 Quadratmetern können Interessierte nun das Leben und Wirken Grimmes, der 1827 in Assinghausen geboren wurde, erleben – anhand von Original-Exponaten wie zum Beispiel Grimmes Schreibtisch, aber auch durch multimediale Elemente: Auf einem Touchscreen kann man Grimmes Lyrik hör- und sichtbar machen; direkt daneben haben besonders junge Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, Worte zu Sätzen zu machen – genau wie ein Dichter oder Schriftsteller. In vier Stationen wird das Leben Grimmes lebendig: Familie, Lebensstationen, Wirken und Rezeption werden in verständlichen Texten und anhand von Original-Dokumenten lebendig. Daneben gibt es weitere Räume, in denen unter anderem das Dorfarchiv untergebracht ist.

„Hier ist wirklich ein Kleinod entstanden“, freute sich denn auch Olsbergs Bürgermeister Wolfgang Fischer. Er dankte den Fördergebern ebenso wie dem Grimme-Kreis um Ortsheimatpfleger Georg Stratmann: „Sie alle haben einen erheblichen Teil dazu beigetragen, dass es jetzt hier ein modernes, multimediales Museum gibt.“ Rund 140.000 Euro wurden in die bauliche Umgestaltung der Räume investiert, hinzu kommen rund 85.000 Euro für die Ausstellung. Möglich wurde das Projekt vor allem durch Fördermittel: Knapp 40.000 Euro stammen aus dem Heimat-Fonds des NRW-Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, mit 22.000 Euro fördert die NRW-Stiftung das Projekt. Auch die LEADER-Region Hochsauerland und die Bürgerstiftung „Wir in Olsberg“ haben Beiträge geleistet.

Gut investiertes Geld, wie der heimische Landtagsabgeordnete Matthias Kerkhoff unterstrich: „Nur wer die Geschichte kennt, kann die Gegenwart verstehen und Rückschlüsse für die Zukunft ziehen.“ Das Museum „übersetze“ das Schaffen Grimmes in die Jetzt-Zeit. Damit mache die Einrichtung nicht nur Assinghausen, sondern auch die Stadt Olsberg und das Sauerland bei Besucherinnen und Besuchern bekannt. Ebenso wie Matthias Kerkhoff dankte auch Karl-Peter Brendel, Vorstandsmitglied der NRW-Stiftung, den Ehrenamtlichen, die sich für das Andenken Friedrich Wilhelm Grimmes einsetzen – Karl-Peter Brendel: „Bei Ehrenamtlichen ist eine Förderung immer richtig angelegt.“

An der Spitze: Ortheimatpfleger Georg Stratmann. Gemeinsam mit Ortsvorsteher Ingo Hanfland und dem gesamten Grimmekreis sei es besonders sein Verdienst, „dass hier etwas Einzigartiges entstanden ist“, so Bürgermeister Wolfgang Fischer.

Georg Stratmann wies in seiner Festrede besonders auf die Verbindung des Ortes zu Friedrich Wilhelm Grimme hin. 1907 sei das Grimme-Denkmal errichtet worden; 1937 – zum 50. Todestag Grimmes – ein erstes Museum in seinem Geburtshaus. Nach dem II. Weltkrieg wurden diese Räume für Wohnzwecke benötigt, die Museums-Exponate auf einen Dachboden ausgelagert – ein Anlass, zu dem Ehrenbürgermeister Elmar Reuter, Vorsitzender des Sauerländer Heimatbundes, aus dem Archiv ein bitterböses Schreiben eines Heimatfreundes zitierte, das heute eher für ein Schmunzeln sorgt. Es sei ein langer Weg zum heutigen Grimme-Museum gewesen, resümierte Geog Stratmann – er dankte allen Unterstützern und „seinem“ Grimme-Kreis, für den das Projekt stets eine Herzensangelegenheit gewesen sei.

Für das Dorf sei das neue Museum eine Bereicherung, unterstrich Ortsvorsteher Ingo Hanfland: „Darauf können wir alle als Asker stolz sein.“ Grimme habe schon immer eine wichtige Rolle im Ort gespielt, so Ingo Hanfland – so richtig greifbar sei er als Person mit seiner Lebensgeschichte und seinem Schaffen aber nicht gewesen: „Das ist jetzt anders.“

Text: Jörg Fröhling, Pressesprecher Stadt Olsberg
Foto: Sabine Menke