Informationen zum Datenschutz

Rund 20 Interessierte aus den unterschiedlichsten Vereinen aus Assinghausen, Olsberg, Bestwig und Brilon nahmen am Informationsabend des CDU-Ortsvereins Assinghausen am Dienstag im Dorfgemeinschaftshaus teil. Am 25. Mai tritt die Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Auch Vereine sind von den teilweise neuen Regelungen  betroffen.

Daniel Hoffmann von Hoffmann-IT aus Assinghausen gab in einem rund einstündigen Vortrag einen Einblick in die wichtigsten Punkte, die Vereine zukünftig zu beachten haben.

Die Datenschutzgrundverordnung schützt vor allem die Rechte der Mitglieder im Umgang mit ihren personenbezogenen Daten. Vieles wird zukünftig über die Satzung der Vereine zu erfassen sein. Wann müssen Daten gelöscht werden, welche Einwilligungen gilt es abzuschließen, wer erhält Einblick in die Daten, was ist zu dokumentieren, was ist zu beachten, wenn Fotos auf den Veranstaltungen gemacht werden, welche Maßnahmen muss ich treffen, um die eigene Internetseite sicher zu machen. Viele Fragen konnten beantwortet werden.

Gleichwohl wird es aber noch viele Fragen geben, die nicht abschließend zu beantworten waren und mit denen sich zukünftig sicher noch die Gerichte beschäftigen müssen.

Keine Panik vor neuer Datenschutzverordnung

Am 25. Mai treten neue Datenschutzgesetze in Kraft, von denen auch alle Vereine betroffen sind. Was ist zu tun, was muss ein Verein zukünftig beachten, um hier nicht in eine Falle zu tappen ?  

Zu diesem Thema veranstaltet die CDU am Dienstag, dem 8. Mai um 19.00 Uhr eine Informationsveranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus Assinghausen.  

Daniel Hoffmann von Hoffmann-IT wird darüber informieren, wie die  europaweit geltenden Datenschutzregelungen umzusetzen sind und in welchem Umfang die Vereine hier tätig werden müssen.

 

Gedanken zum Jahr 2017 aus kommunalpolitischer Sicht

Liebe Asker,

schon wieder geht ein  Jahr zu Ende. Die Zeit rennt – und so bin ich nun schon über drei Jahre als Ratsmitglied tätig. Gerade beim viel diskutierten Thema Windkraft zeigt sich, dass es eine Vielzahl von Interessen abzuwägen gilt. Ob und welchen Weg wir hier gehen, welcher der richtige ist, werden weiter zum großen Teil die Gerichte entscheiden. Es bleibt spannend, wie die neue Landesregierung ihre Wahlversprechen zu dem Thema umsetzen wird.

Aktuell haben wir eine Hebesatzerhöhung unserer Steuern beschlossen. Auch das ist jedes Jahr für mich ein Thema, das wohl überlegt sein muss. Ich habe mit unserem Kämmerer Stefan Kotthoff darüber gesprochen, auf dessen kompetentes und umsichtiges Handeln ich sehr vertraue. Schon wieder eine Erhöhung ? Liest man die Artikel der umliegenden Kommunen zu dem Thema Haushalt, fällt einem schwer, diese Erhöhung zu vertreten. Wir befinden uns trotz eines guten Gewerbesteueraufkommens weiterhin bis voraussichtlich 2020 in der Haushaltssicherung. Es gilt in jedem Fall zu vermeiden, dass wir in den Nothaushalt geraten, weil wir dann  „Fremdbestimmt“ würden. Also müssen wir alle nochmal mit anpacken. Aber wo bleibt das Geld der Steuerzahler, werden hier entsprechende Mehrwerte für uns Bürger geschaffen ?

Für unsere Stadt Olsberg kann ich nur sagen: Unsere Kinder können wir in Kindergärten und Schulen schicken, die in einem guten Zustand sind. Das sicherlich dank einer umsichtigen und vorausschauenden Arbeit von Politik und Verwaltung. Städtische Gebäude, Straßen und Kanäle werden kontinuierlich in Stand gehalten, so dass wir keinen Investitionsstau haben. Der Umbau der Stadt Olsberg mit dem Zentrenkonzept und in den nächsten drei Jahren mit der Umsetzung des Kneipperlebnisparks bringt auf den ersten Blick für uns als Asker zunächst mal nichts. Aber viele der Maßnahmen hätten ohnehin umgesetzt werden müssen, was dank der Förderquoten von bis zu 80 % deutlich leichter fällt. Sicher bleibt für uns als Bürger noch ein erheblicher Eigenanteil zu leisten, aber eine attraktive Kernstadt ist immer auch ein Anziehungspunkt für unsere Gäste. Das gilt übrigens auch für das kostenintensive Aqua.

Das „Bürokratiemonster Deutschland“ legt den Handelnden von Rat und Verwaltung hohe Hürden in den Weg. Am Beispiel der Kindertagesstätten zeigt sich, das oftmals die sprichwörtlichen 10 cm Raumhöhe oder ein fehlender Büroraum zu erheblichen Problemen führen können, die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. Gerne kümmern wir uns um die Asylsuchenden, aber die Aufbringung der finanziellen Mittel ist eine gesamtdeutsche Aufgabe und kann nicht auf die Kommunen abgewälzt werden. Leider ist dies immer noch zu einem erheblichen Teil der Fall. Diese Kosten vorausschauend in den Haushalt mit einzuplanen bleibt weiterhin ein Wagnis. Die Entwicklung von Wohnbaugebieten wird eingeschränkt. Wo noch genug Fläche durch Bebauungspläne vorhanden ist, kann nur dann eine neue entstehen, wenn die alte planungsrechtlich zurückgenommen wird. Bei dem Thema Entwicklung von Gewerbeflächen sieht dies ähnlich aus, wobei bei uns in Olsberg die topographischen Gegebenheiten die Sache zusätzlich erschweren.

Den  Kauf des Olsberger Krankenhauses sehe ich nach wie vor zum jetzigen Zeitpunkt mit der angespannten Haushaltslage skeptisch. Wieder einmal wird viel Geld in die Hand genommen. Man darf gespannt sein, welche Konzepte wir von den hoffentlich vielen Investoren vorgestellt bekommen werden.

Der Kreis finanziert sich aus den Umlagen der Kommunen. Für uns bedeutet das in jedem Jahr wieder eine erhebliche Belastung für unseren Haushalt. Fast das gesamte Gewerbesteueraufkommen können wir direkt weiterleiten an den Kreishaushalt. Wobei uns alle der massive Anstieg der Jugendamtsumlage zu denken geben sollte. Immer mehr Jugendliche werden heute aus ihren Familien herausgenommen und müssen betreut werden. Auch dies wird in Zukunft eine wichtige Aufgabe sein, der wir uns stellen müssen.

Was tut sich in unseren Dörfern ? Mit IKEK und Leader werden uns Fördermittel an die Hand gegeben, mit denen wir Zukunft gestalten sollen. Es liegt also an uns, etwas daraus zu machen. Dank des Engagements des Rosenvereins, der Kirchengemeinde und unserem Ortsvorsteher wird der „Rosenkranz“ am Küsterland ja nun schon bald in die Tat umgesetzt werden können. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal in Assinghausen !

Bei uns sehe ich optimistisch in die Zukunft – wir sind gut aufgestellt. Hier funktioniert „Gemeinschaft“. Ob die Truppe der Rentner am Küsterland, die Feuerwehr, die KFD, der Kirchenvorstand, der Sportverein, die Jungs von der Urnenschänke, die JU, die Osterfeuerbauer, der Schützenverein, der Rosenverein, der SGV, der Karnevalsverein, der Friedhofsverein, die Forstinteressenten, die Aktion Kreuzweg, der Dorfgemeinschaftsverein und die vielen kleinen Gruppen der „Hackeclubs“, alle tragen zum guten Gelingen der Gemeinschaft bei und sind unermüdlich für unser Dorf im Einsatz.

Mir macht die Arbeit auch weiterhin Spaß. In der CDU-Fraktion ist viel Bewegung. Auch wenn das nach außen nicht immer so sichtbar ist. Vieles wird hinterfragt, kritisch begleitet und auf den Weg  gebracht. Als Mehrheitsfraktion haben wir eine große Verantwortung, die Themen wie Windkraft, städtebauliche Entwicklung, Schulentwicklungsplanung, Feuerwehrbedarfsplan und unsere Gebührenhaushalte in die richtigen Bahnen zu lenken, um auch für die Zukunft weiterhin gut aufgestellt zu sein. Das geht nur gemeinsam mit den anderen Fraktionen, der Verwaltung und unserem Bürgermeister.

Für meine Person kann ich nur sagen, ich werde auch weiterhin meine Meinung zu den Themen  offen, sachlich und objektiv äußern. Nur so kann auch ein einzelner – manchmal nur in kleinen Dingen – etwas bewegen.

 

Ich wünsche uns allen viel Glück,

Gelassenheit, eine Portion Mut

und vor allem Gesundheit für 2018.

Eure

Sabine Menke

Kategorien CDU

Gedanken zum Jahr 2017 aus kommunalpolitischer Sicht

Liebe Asker,

schon wieder geht ein  Jahr zu Ende. Die Zeit rennt – und so bin ich nun schon über drei Jahre als Ratsmitglied tätig. Gerade beim viel diskutierten Thema Windkraft zeigt sich, dass es eine Vielzahl von Interessen abzuwägen gilt. Ob und welchen Weg wir hier gehen, welcher der richtige ist, werden weiter zum großen Teil die Gerichte entscheiden. Es bleibt spannend, wie die neue Landesregierung ihre Wahlversprechen zu dem Thema umsetzen wird.

Aktuell haben wir eine Hebesatzerhöhung unserer Steuern beschlossen. Auch das ist jedes Jahr für mich ein Thema, das wohl überlegt sein muss. Ich habe mit unserem Kämmerer Stefan Kotthoff darüber gesprochen, auf dessen kompetentes und umsichtiges Handeln ich sehr vertraue. Schon wieder eine Erhöhung ? Liest man die Artikel der umliegenden Kommunen zu dem Thema Haushalt, fällt einem schwer, diese Erhöhung zu vertreten. Wir befinden uns trotz eines guten Gewerbesteueraufkommens weiterhin bis voraussichtlich 2020 in der Haushaltssicherung. Es gilt in jedem Fall zu vermeiden, dass wir in den Nothaushalt geraten, weil wir dann  „Fremdbestimmt“ würden. Also müssen wir alle nochmal mit anpacken. Aber wo bleibt das Geld der Steuerzahler, werden hier entsprechende Mehrwerte für uns Bürger geschaffen ?

Für unsere Stadt Olsberg kann ich nur sagen: Unsere Kinder können wir in Kindergärten und Schulen schicken, die in einem guten Zustand sind. Das sicherlich dank einer umsichtigen und vorausschauenden Arbeit von Politik und Verwaltung. Städtische Gebäude, Straßen und Kanäle werden kontinuierlich in Stand gehalten, so dass wir keinen Investitionsstau haben. Der Umbau der Stadt Olsberg mit dem Zentrenkonzept und in den nächsten drei Jahren mit der Umsetzung des Kneipperlebnisparks bringt auf den ersten Blick für uns als Asker zunächst mal nichts. Aber viele der Maßnahmen hätten ohnehin umgesetzt werden müssen, was dank der Förderquoten von bis zu 80 % deutlich leichter fällt. Sicher bleibt für uns als Bürger noch ein erheblicher Eigenanteil zu leisten, aber eine attraktive Kernstadt ist immer auch ein Anziehungspunkt für unsere Gäste. Das gilt übrigens auch für das kostenintensive Aqua.

Das „Bürokratiemonster Deutschland“ legt den Handelnden von Rat und Verwaltung hohe Hürden in den Weg. Am Beispiel der Kindertagesstätten zeigt sich, das oftmals die sprichwörtlichen 10 cm Raumhöhe oder ein fehlender Büroraum zu erheblichen Problemen führen können, die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. Gerne kümmern wir uns um die Asylsuchenden, aber die Aufbringung der finanziellen Mittel ist eine gesamtdeutsche Aufgabe und kann nicht auf die Kommunen abgewälzt werden. Leider ist dies immer noch zu einem erheblichen Teil der Fall. Diese Kosten vorausschauend in den Haushalt mit einzuplanen bleibt weiterhin ein Wagnis. Die Entwicklung von Wohnbaugebieten wird eingeschränkt. Wo noch genug Fläche durch Bebauungspläne vorhanden ist, kann nur dann eine neue entstehen, wenn die alte planungsrechtlich zurückgenommen wird. Bei dem Thema Entwicklung von Gewerbeflächen sieht dies ähnlich aus, wobei bei uns in Olsberg die topographischen Gegebenheiten die Sache zusätzlich erschweren.

Den  Kauf des Olsberger Krankenhauses sehe ich nach wie vor zum jetzigen Zeitpunkt mit der angespannten Haushaltslage skeptisch. Wieder einmal wird viel Geld in die Hand genommen. Man darf gespannt sein, welche Konzepte wir von den hoffentlich vielen Investoren vorgestellt bekommen werden.

Der Kreis finanziert sich aus den Umlagen der Kommunen. Für uns bedeutet das in jedem Jahr wieder eine erhebliche Belastung für unseren Haushalt. Fast das gesamte Gewerbesteueraufkommen können wir direkt weiterleiten an den Kreishaushalt. Wobei uns alle der massive Anstieg der Jugendamtsumlage zu denken geben sollte. Immer mehr Jugendliche werden heute aus ihren Familien herausgenommen und müssen betreut werden. Auch dies wird in Zukunft eine wichtige Aufgabe sein, der wir uns stellen müssen.

Was tut sich in unseren Dörfern ? Mit IKEK und Leader werden uns Fördermittel an die Hand gegeben, mit denen wir Zukunft gestalten sollen. Es liegt also an uns, etwas daraus zu machen. Dank des Engagements des Rosenvereins, der Kirchengemeinde und unserem Ortsvorsteher wird der „Rosenkranz“ am Küsterland ja nun schon bald in die Tat umgesetzt werden können. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal in Assinghausen !

Bei uns sehe ich optimistisch in die Zukunft – wir sind gut aufgestellt. Hier funktioniert „Gemeinschaft“. Ob die Truppe der Rentner am Küsterland, die Feuerwehr, die KFD, der Kirchenvorstand, der Sportverein, die Jungs von der Urnenschänke, die JU, die Osterfeuerbauer, der Schützenverein, der Rosenverein, der SGV, der Karnevalsverein, der Friedhofsverein, die Forstinteressenten, die Aktion Kreuzweg, der Dorfgemeinschaftsverein und die vielen kleinen Gruppen der „Hackeclubs“, alle tragen zum guten Gelingen der Gemeinschaft bei und sind unermüdlich für unser Dorf im Einsatz.

Mir macht die Arbeit auch weiterhin Spaß. In der CDU-Fraktion ist viel Bewegung. Auch wenn das nach außen nicht immer so sichtbar ist. Vieles wird hinterfragt, kritisch begleitet und auf den Weg  gebracht. Als Mehrheitsfraktion haben wir eine große Verantwortung, die Themen wie Windkraft, städtebauliche Entwicklung, Schulentwicklungsplanung, Feuerwehrbedarfsplan und unsere Gebührenhaushalte in die richtigen Bahnen zu lenken, um auch für die Zukunft weiterhin gut aufgestellt zu sein. Das geht nur gemeinsam mit den anderen Fraktionen, der Verwaltung und unserem Bürgermeister.

Für meine Person kann ich nur sagen, ich werde auch weiterhin meine Meinung zu den Themen  offen, sachlich und objektiv äußern. Nur so kann auch ein einzelner – manchmal nur in kleinen Dingen – etwas bewegen.

 

Ich wünsche uns allen viel Glück,

Gelassenheit, eine Portion Mut

und vor allem Gesundheit für 2018.

Eure

Sabine Menke

Kräuter to go

Im Rahmen der diesjährigen Sommerferienaktion für die Kinder in Assinghausen wurde auf Initiative des CDU-Ortsvereins ein Kräuterhochbeet gebaut.

Wieder einmal haben die Kinder ihr handwerkliches und kreatives Talent unter Beweis gestellt. Zuerst mal musste das Hochbeet zusammen gebaut werden. Es wurde kräftig gewerkelt. Aus alten Paletten, die die Firma Hees zur Verfügung gestellt hat, entstand das Gerüst für das Hochbeet. Gefüllt mit jeder Menge Schnittgut, Pferdemist und Pflanzerde, die die Firma Kleeschulte-Erden gesponsert hat, konnten dann die ersten Kräuter eingesetzt werden. Hier konnten wir auf die Erfahrungen von Despina zurückgreifen, die unser Projekt genauso tatkräftig mit gestaltet hat wie Franz-Josef, Daniel, Tessa und Ira, Andreas und Stephan. Danke auch an Rita, die uns das Grundstück überlässt und uns ebenfalls tatkräftig zur Seite gestanden hat.

In der Zwischenzeit wurden die Zaunlatten mit allerlei Figuren und künstlerischen Elementen von Emma, Lotta, Phil, Justus, Elias, Leni, Mit und Trees bemalt. Danke der Firma Pieper-Holz, die wie immer auch diese Aktion unterstützt hat.

Ein ereignisreicher Tag ging um 20.00 Uhr zu Ende und entstanden ist ein Kräuter-Hochbeet „to go“, mit Kneipp-Heilkräutern und Küchenkräutern für alle Assinghäuser und unsere Gäste.

Danke an alle, die für diese Aktion zu begeistern waren.

Eure Sabine Menke