Wunderschön!

9 Wanderfreunde gehen die Wandernadel Assinghausen EXTREM

Samstag. 06:00 Uhr morgens: Vor dem Grimmedenkmal treffen sich die Ostwiger Andreas und Markus, sowie die Asker Alica, Jutta L., Uschi, Christof, Frank, Franz-Josef, Vitali und Ingo.
Fast alle sind pünktlich 😉
Gemeinsam wollen die Wanderfreunde alle Ziele der Wandernadel Assinghausen an einem Tag erreichen.
Also los: Wanderpässe ziehen und auf zum Eiskeller. Die ersten Ziele liegen nahe. Schlag auf Schlag erreichen wir das Küsterland, das Schirmbergkreuz und die Grabeskapelle.
Auf dem Weg zum Stüker Stein geht die Sonne auf. Ein herrlicher Tag erwartet uns.
Vom Strüker Stein geht es weiter zum Ochsenkreuz. Dort werden bei einer kurzen Pause die ersten „Affenschnitzel“ geschält. Über den Skihang des Sternrodt wandern wir weiter am Burbecker Platz und an der Hochheidehütte vorbei zum Clemensberg (839m). Anschließen wieder zurück und ab dem Burbecker Platz hinauf zum höchsten Berg NRW´s. Die Sitzgruppe am Langenberg (843m) lädt uns zur Rast ein. Nach 15 km haben wir uns den ersten Gipfelschnaps redlich verdient.
Durch die wunderbare Natur geht es mit der Sonne im Rücken weiter zum Richtplatz. Über die lange und knackig steile Hömbergschneise erreichen wir die Bruchhauser Steine und steigen schnell vom Feldstein zum Infocenter hinunter. Dort haben wir ungefähr die Hälfte der Strecke geschafft und machen gegen 12:30 Uhr Mittagspause. Irenes belegte Brötchen schmecken uns superlecker. Vielen Dank nochmal!
Am Infocenter steigt Alica aus. Sie ist die komplette Runde schon im letzten Jahr gegangen und wird von Mama Jutta abgelöst. Ebenfalls dabei ist jetzt unsere Königin Christiane.
Frisch gestärkt machen wir uns an die zweite Streckenhälfte. Vor uns liegen jetzt „nur noch“ die dicksten Brocken der Runde: Olsberg und Ohlenkopf.
Gegen 14:45 Uhr machen wir es uns auf der dreh- und kippbaren Liege auf dem Olsberg (704m) bequem. Bei Gipfelschnaps und einer letzten Flasche Bier haben wir das nächste Ziel, den Ohlenkopf (729m) vor Augen. Dummerweise gibt es immer noch keine Hängebrücke.
Das heißt: Sehr steile 350 Höhenmeter runter ins Ruhrtal und auf der anderen Seite 375 Höhenmeter wieder rauf. Auch das schaffen wir und stempeln gegen 17:00 Uhr am Gipfelkreuz des Ohlenkopf ab.
Nach einer letzten Pause steigen wir in Richtung Wulmeringhausen ab. Der Weg zieht sich wie Kaugummi. Die sehr steile Wolfskuhle in Wulmeringhausen gehen einige rückwärts runter, damit die steinharten Waden nicht komplett dicht machen.
Steil hinauf zur Linde erreichen wir das letzte Ziel, den „scheiß Hochbehälter“ am Panoramaweg.
Beim Abstieg nach Assinghausen geht hinter uns die Sonne unter.
Glücklich aber auch geschafft kommen wir gegen 19:15 Uhr am Asker Sportplatz an. Dort hat der SGV Kartoffelbraten und auch für uns noch welche in der Glut.
Hinter uns liegen 45km und 1600 Höhenmeter (bergauf). Wir waren 13 Stunden unterwegs. Gut 11 Stunden davon sind wir gewandert. Für diese tolle Leistung werden Jutta L., Uschi, Andreas, Markus, Christof, Frank, Franz-Josef und Vitali von Ingo mit der Wandernadel EXTREM und einer Urkunde ausgezeichnet. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Uschi. Sie wollte eigentlich nur die halbe Strecke mitwandern. Dann nahm sie aber auch die zweite Hälfte in Angriff und kämpfte sich zäh durch. Respekt!
Es war ein sehr schöner Tag mit allerbestem Wanderwetter, gigantischer Fernsicht, viel Spaß und einer tollen Wandertruppe!!! Auf Wiedersehen im nächsten Jahr!

Fotos der Tour sind in der Bildergalerie eingestellt.