Stürmischer Wind über Assinghausen / 1 Todesopfer bei Brilon

Gestern zog der erste Herbststurm des Jahres über Norddeutschland und das Sauerland.
In Assinghausen würde die stärkste Windböe um 15:33 Uhr mit 73,8 km/h gemessen. Das entspricht Stufe 8 auf der Beaufortskala und damit „stürmischem Wind“. Auf dem Kahlen Asten wurden Windspitzen von 96 km/h gemessen. Das entspricht Windstärke 10, „schwerer Sturm“.
Im ganzen Hochsauerland wurden durch das Sturmtief „Sebastian“ Bäume umgeworfen.
Bei Brilon wurde ein Mann von einem umstürzenden Baum erschlagen.

Wandernadel Assinghausen EXTREM (nass)

Die Wettervorhersage war wirklich gar nicht so schlecht: morgens noch ein bisschen Regen, nachmittags zunehmend sonnig.
Weil sich ein echter Asker bei „ein bisschen Regen“ erst richtig wohl fühlt, trafen wir uns gestern Morgen um 06:00 Uhr am Grimmedenkmal, um die „Wandernadel Assinghausen EXTREM“ zu erwandern – alle 12 Wanderziele an einem Tag!
Wir, das waren: Alica, Bianca, Jutta L., Sarah, Andi, Dietmar, Hendrik, Julian B., Julian L., Marcus, Philip, Udo und Ingo.
Entgegen der Vorhersage war es beim Abmarsch trocken. Doch schon am Eiskeller setzte der leichte Regen der zu Ende gehenden Nacht wieder ein.
Um 06:45 erreichten wir den Hochbehälter am Panoramaweg und machten das Startfoto, das wir zuvor vergessen hatten.
Auf dem Weg hinunter nach Wulmeringhausen und hinauf zum Ohlenkopf regnete es mal mehr, mal weniger stark. Die gute Laune ließen wir uns dadurch natürlich nicht verderben.
Das Gipfelkreuz auf dem Ohlenkopf erreichten wir um 08:15 Uhr. Der starke Wind peitschte uns den Regen um die Ohren. Daher beschlossen wir, unsere Frühstückspause nicht auf dem schutzlosen Ohlenkopf, sondern an der Hasley-Hütte zu machen. So stiegen wir direkt nach dem verdienten Gipfelschnaps ins Ruhrtal ab und kamen dort um 09:25 Uhr an. Gut gelaunt und ausgeschlafen stieß Marius im Hasley zu unserer Truppe.
Nach der Frühstückspause nahmen wir den knackigen Aufstieg zum Olsberg unter die Wanderstiefel. Um 10:40 Uhr hatten wir die etwa 350 Höhenmeter geschafft. Bei nach wie vor heftigem Wind und Regen machten wir schnell ein Gipfelfoto. Den Gipfelschnaps genossen wir einige Meter weiter unten im Windschatten des Olsberg. Dort kam der Regen wenigstens von oben und nicht von der Seite.
Über die Wegebreit wanderten wir dann hinunter nach Bruchhausen und weiter zum Infocenter der Bruchhauser Steine. Dort gab es lecker geschmierte Brötchen, sowie heiße und kalte Getränke für uns. Vielen Dank für den tollen Service an Gaby und Katja!
Am Infocenter schlossen sich Christiane und Jutta H. unserer Wandergruppe an.
Beim Aufstieg zu den Bruchhauser Steinen gab es eine Regenpause und ganz kurz schaute mal die Sonne durch die Wolken – der Dauerregen schien vorbei zu sein.
Um 13:20 Uhr standen wir am Gipfelkreuz auf dem Feldstein. Es war immer noch trocken. Allerdings war sehr gut zu sehen, dass südwestlich von uns ein heftiger Regenschauer niederging. Blöderweise kam der starke Wind genau aus dieser Richtung.
Nächstes Ziel war der höchste Punkt Nordrheinwestfalens, der 843m hohe Langenberg. Nicht weit hinter den Steinen erwischte uns der Regenschauer, den wir vom Feldstein aus gesehen hatten. Im Gegensatz zum Vormittag war es jetzt echter Starkregen, der noch dazu überhaupt nicht mehr aufhören wollte. Über den Rothaarsteig erreichten wir den Richtplatz. Von dort brauchten wir nur noch dem Bach zu folgen, der uns auf dem Pfad zum Langeberg ohne Unterlass entgegen strömte.
Um 15:00 Uhr waren wir ganz oben, Top of NRW! Der Starkregen hatte etwas nachgelassen. Gipfelschnaps, Gipfelfoto, weiter Richtung Clemensberg.
Nach wenigen Metern setzte der Starkregen wieder ein. In den leichten Senken der Hochheide hatten sich auf dem Weg seengleiche Wasserflächen gebildet. Eine Fähre zum Übersetzten wäre toll gewesen. Trotz Regen ging unsere tapfere Truppe an der Hochheidehütte vorbei zum Clemensberg. Dort wurden wir um 15:50 Uhr mit einem Sonnenstrahl belohnt und wanderten zurück zur Hochheidehütte um dort einzukehren.
Die Wärme der Hütte tat genauso gut wie Kaffee, Kuchen und Bier. Dass wieder Starkregen einsetzte und heftig gegen die Fenster klatschte, störte uns drinnen erstmal nicht. „Es wird bestimmt gleich heller.“ – Wurde es aber nicht!
Und so sagten wir Ralf und seinem Team um 16:50 Uhr Auf Wiedersehen und gingen im strömenden Regen über den Burbecker Platz zum Ochsenkreuz. Mit dabei war jetzt auch Nicole, die uns auf den letzten 10km begleitete. Am Ochsenkreuz machten wir um 18:00 Uhr eine letzte kurze Rast im Schutz der Hütte.
Als wir auf dem Weg nach Assinghausen am Iberg aus dem Wald traten, schien plötzlich die Sonne und brachte unsere klatschnassen Klamotten zum Dampfen. Toll – nur 6 Stunden zu spät.
Um 19:00 Uhr waren wir wieder im Dorf und hatten es geschafft.
Hinter uns lagen über 43 km, fast 1550 Höhenmeter und 13 Stunden von denen es etwa 12 Stunden mehr oder weniger stark geregnet hatte.
Diese Runde war wirklich EXTREM, vor allem EXTREM nass – aber auch und gerade deshalb ein unvergessliches Erlebnis!
Die tollen Leistungen der Wanderfreunde wurden beim gemütlichen Abschluss im Gasthof Kettler mit 11 Wandernadeln in Gold EXTREM und 4 Wandernadeln in Gold ausgezeichnet!

Fotos der Tour sind in der Bildergalerie eingestellt.

Kinderschützenfest in Assinghausen

Am 16.09.2017 ist Kinderschützenfest ab 15 Uhr am Grimme-Denkmal

Am Samstag, den 16.09.2017, findet in Assinghausen das Schützenfest für die Kinder statt.
Um 15 Uhr ist Antreten am Grimme-Denkmal, von dort marschiert der Zug samt Königspaar mit den Holzgewehren in die Schützenhalle ein.
Um 15:30 Uhr findet der Königstanz statt, bei dem sich das aktuelle Königspaar Elias Haaben und Leni Kracht präsentieren werden. Im Anschluss beginnt ein bunter Nachmittag mit mehreren Attraktionen unterstützt durch den Kindergarten Assinghausen.
Kaffee, Kuchen und Waffeln werden ebenfalls angeboten.
Ab 18 Uhr beginnt das Vogelschießen hinter der Schützenhalle, bei dem der neue Kinderschützenkönig ausgeschossen wird. Nach der Proklamation findet der Kindertanz für alle Kinder statt.
Die Küche ist bereits ab 17 Uhr geöffnet.

Jens Essfeld

Senioren-Nachmittag an der Schützenhalle

Am 13.09.2017 findet der Seniorennachmittag ab 15 Uhr in der Schützenhalle statt

Das alljährliche Kartoffelbraten, das die Schützenbruderschaft St. Liborius Assinghausen für die Senioren durchführt, findet wie geplant am Mittwoch, den 13.09.2017 ab 15 Uhr an der Schützenhalle statt.
Angeboten werden neben den leckeren Kartoffeln aus dem Buchenfeuer, eingelegte Heringe, Kaffee und frisch gebackene Waffeln.

Jens Essfeld